Bilder lizenfrei zur Verwendung von www.pixabay.com gemäß Creative Commons CC0 modifizierte Bilder von ErikaWittlieb und von skeeze.

Impressum  Startseite

spinnstwohl.de - Dinge, die die Welt nicht braucht...

Themen aus Umgang, Arbeit, Politik, Unverschämtes, Familie:

Herzlich Willkommen! Hier wird themenbezogen Frust abgelassen zu Themen, die uns alle belasten. Jeder darf sich hier nach vorheriger Prüfung verewigen, wenn der Text ordentlich formuliert wird. Texte, die gegen geltendes Recht, rassistisch oder in Richtung radikaler Äußerungen gehen sind nicht erlaubt.
Politiker, Marken sowie Prominente sollen hier nicht direkt zitert werden.

Willkommen sind Geschichten aus dem Leben, die auf Missstände aufmerksam machen.

Sie haben sich heute geärgert?   Hier klicken und anschreiben...

hier zur STARTSEITE mit THEMENÜBERSICHT

Viel Spaß beim Querlesen!

Rubrik Arbeit

Seite 1 von 1

Corona Lockdown - falsche Prioritäten, Strategien?

// von admin am 16.02.2021

Nun ist es über 1 Jahr her seit des 1. Corona Ausbruchs in Deutschland. Die Entwicklung von Impfstoffen ging extrem rasant - nun kommt er fast zu spät - Mutationen sind nur bedingt bekämpfbar - Impfstoffe müssen wohl angepasst werden. Medikamente für Langzeitpatienten gibt es leider nicht. Man wollte sich auf die Entwicklung von Impfstoffen verlassen, und verlor viel Zeit für eine vorübergehende Strategie. Wir hatten 1 Jahr Zeit die Sache in den Griff zu bekommen. Leider setzt die Bundesregierung zu spät auf Schnelltests, die mittlerweile so gut sind, dass man ggfls nur noch eine Fehlerquote von 15 bis 20 Prozent hat. Aber selbst mit solch einer Fehlerquote hätte man den Logdown doch verhindern können, wenn man nur allen Bundesbürgern gleichzeitig diese Schnelltests zur Verfügung gestellt hätte, und das jeden Monat einmal!> Die Folge wäre gewesen, dass man binnen 2 Tagen Lockdown derartig hätte sieben können, dass immer nur diejenigen arbeiten gehen, die negativ sind. Der Rest in 14 Tage Quarantäne... So hätte man den Inzidenzwert kontinuierlich senken können. Die Chinesen haben es uns vorgemacht; sie lassen ihre Bevölkerung zuletzt bei neuen Ausbrüchen gleich 48 Stunden zuhause. Die wenigen positiven Fälle bleiben, um andere nicht anzustecken erst einmal 14 Tage zuhause, bevor sie Ihren Job wieder angehen dürfen; aber unsere Demokratie setzt erst mal auf Beratungen der EU, des Bundes, der Länder ohne zu handeln. 2 Tage pro Monat den Einzelhandel zu schließen, wäre zu verkraften gewesen. Aber wie so oft in Deutschland gibt es keinen Rettungsanker geblockt durch Bürokratie und Regelwerke unseres Systems!

Heute am 16. Februar werden ab Anfang März Schnelltests für jeden geplant, aber leider nicht alle gleichzeitig, sondern zunächst wieder mal nur für sensible Gruppen wie Krankenhäuser, Altenheime, Institutionen. Was bringt ein Test, wenn diesen nicht alle gleichzeitig machen können? Allein die Verteilung dürfte mal wieder Wochen, Monate dauern genau wie die Verteilung der Impfstoffe. Eine Momentaufnahme für einen Bruchteil der Bevölkerung - herausgeschmissenes Geld. Die Strategie wird geändert aber ist mal wieder nicht effektiv genug! Auch die Entwicklung von Medikamenten wäre wichtig gewesen, um den Verlauf von Krankheitsausbrüchen zu mildern. Stattdessen wird das Geld vorwiegend für die Erforschung von Impfstoffen verbraucht. Aber die überfüllten Krankenhäuser hätten vermieden werden können bei rechtzeiger Entwicklung von Medikamenten.


Bild von Please Don't sell My Artwork AS IS auf Pixabay

Können wir es uns wirklich leisten reihenweise unseren Job zu verlieren, Insolvenzen massenhaft zu verursachen? Unsere Kindeskinder dürfen mal wieder alles ausbaden. Aus dem Soli-Zuschlag wird der Corona - Zuschlag. Nicht auszudenken, wieviele Menschen, Kinder, Arbeiter, Angestellte im Alter von über 50 Jahren, die nicht alle flexibel am neuen Arbeitsmarkt sein werden, psychisch und finanziell am Ende sind. Existenzgründer, Soloselbständige, die enorm investiert haben - sprich auf ihrer eingekauften Saisonware sitzen bleiben sowie meistens hohe Mieten für ihren Laden zahlen müssen,> werden mit dem problembehafteten Anträgen für Staatshilfen leider nichts anfangen können. Es ist zu spät.

Mit Schnelltests von Anfang an hätten wir eine Chance gehabt. Zugegeben, viele Menschen sind gestorben, zuhause, im Altenheim, diese meist spezielle Altersgruppe hat sich dann auch noch am Krankenhauspersonal angesteckt, welches nicht getestet wurde. Deutschland ist modern, ein Land der Schere, welches machtpolitisch seit Jahren eine Schere zwischen Arm und Reich erzeugt. Aber letztendlich ist es die breite Masse, die dieses Land am Leben hält, die den Preis für eine falsche Corona Politik zahlen soll. Ein Schnelltest kostet aktuell nur 7 EUR - für 80 Mio. Menschen wären das monatlich 560 Mio EUR gewesen. Jeden Monat die Spreu vom Weizen getrennt, und unsere Wirtschaft wäre noch intakt. Es wäre weitaus demokratischer gewesen, so zu handeln als monatelang die Läden zu schließen und den Menschen die Hoffung zu rauben.> Bevor die Mutationen entstanden, haben Gewerbetreibende Schutzmaßnahmen ergriffen; die Fußgängerzonen hätte man mengenmäßig kontrollieren können; unsere Discounter sind weniger geschützt. Käufer drängen sich durch schmale Gänge der Sortimentsregale. Ich habe den Eindruck, dass die Finanzkrise seinerzeit die Großen getroffen hat - aber nun ist die breite Masse dran, die über weitaus weniger Sicherheitskapital verfügt.

Zusammengefasst - Schnelltests für alle gleichzeitig wären eine Maßnahme, das wäre durchaus denkbar, wenn man unseren Bürgern vertrauen würde; aber der Schnelltest soll nun zunächst wieder von Fachpersonal durchgeführt werden - und damit kaum zu organisieren.

Der Lockdown wird noch weiter nach hinten geschoben. Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in unsere Regierung fast nach dem Motto "Öffnet die Läden und rettet euren Ar...! - schickt das Kanzleramt in den Ur...b!"

Ändern Sie hier Ihre Cookie-Einstellungen.